Let’s Plays zum ältesten Rollenspiel der Welt und seinen Varianten. Okay, es geht vor allem um D&D5, da uns das schnell davon überzeugt hat, doch die Finger von Pathfinder zu lassen. Dennoch finden sich ein paar Videos zu PF in der Playlist.

Hier geht es zur Playlist für Dungeons And Dragons und Pathfinder. 

Unsere D&D-Kampagne hat sich zu einem regelmäßigen Event entwickelt. Nachdem wir sie nur als Einführung in die fünfte Edition der Großmutter des Rollenspiels begonnen haben, streamen oder senden wir inzwischen neue Folgen alle zwei Wochen und sind nach einem ersten Showdown mittlerweile in der zweiten Staffel angekommen.

Dabei hat es sich bezahlt gemacht, dass Mháire für die Einführungsrunde die Grundlagen eines schon länger bestehenden Settings verwendet hat, das seit Jahren auf dem Abstellgleis stand.

Wir bewegen uns dabei auf einem Kontinent namens Keleonida und in einem Staat, der Seenbund genannt wird. Die Grundidee für das Setting ist, dass Keleonida ursprünglich nur von einigen der reinen Fantasy-Spezies von D&D besiedelt wurde. Dazu gehören Drachenblütige in Hochgebirgen, zahlreiche Elfennationen, nomadische Gnome, seefahrende Orks und Zwerge, die hier wie überall in erster Linie unterirdisch leben.

Hier gibt es das Handout zu Folge 4 von Staffel 2, das Mháire dort erwähnt.

Auch Drachenblütige gibt es hier.

Menschen hingegen sind Neuankömmlinge und erst vor etwas mehr als fünfhundert Jahren aus ihrer Heimat im Osten, dem Kontinent Upirna, geflohen. Nach erwartungsgemäß viel Aufruhr und Streit existiert mit dem Seenbund mittlerweile ein Staat, in dem alle intelligenten Wesen des Kontinentes sich an einem gemeinsamen, geordneten Leben versuchen, während ringsum die älteren Reiche von Drow, Hochelfen, Zwergen, Drachenblütigen und anderen weiter existieren. Die politische Lage ist stets etwas angespannt, aber friedlich, und vom Wächterorden gesichert – einer Organisation des Seenbunds, die Angehörige aller Spezies rekrutiert.

Da unsere Helden diesem Wächterorden angehören, sind sie entsprechend bunt durchmischt. Staffel eins wurde vor allem vom Zwergenkleriker Basaltrius Stahlbrech, dem Drachenblütigen Paladin Roghut Sora und dem Halb-Drow (und Halb-Mensch) Lorean Mozenrath bestritten. Die Zusammensetzung wird sich ändern und wandeln, aber eine Weltenbau-Grundlage dabei bleibt: Die Figuren stehen immer auch mit für die Kulturen, aus denen sie stammen, und müssen daher wildes Improvisieren von Hintergründen und gute Teile des Plots stemmen.

Das Staffelfinale des ersten Handlungsstrangs:

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https://www.youtube.com/watch?v=wkkEpnW49xE

Die wichtigsten Machtgruppen und ihre Vertreter

Der Wächterorden

Der Wächterorden ist ein ebenso seltsames Konstrukt wie der Seenbund an sich. Eigenständig, aber zusammengesetzt aus den verschiedensten Staaten und Hintergründen. Tatsächlich verpflichten sich viele Nachbarstaaten und Organisation dazu, Angehörige zum Wächterorden zu schicken. In vielen Fällen ist das mit Verträgen geregelt, Tradition oder beides. Es soll ein Verständnis für einander garantieren und auch, dass man immer jemand Neutrales bereit hat oder einen Spezialisten für besondere Fälle. Alle Spielerfiguren sind Angehörige des Wächterordens.

Die Menschen des Seenbundes

Menschen leben auf Keleonida in allererster Linie innerhalb des Seenbundes, der überhaupt erst aufgrund ihres Erscheinens gegründet wurde. Einige andere der alten Nationen haben menschliche Familien aufgenommen und es gibt Minderheiten von ihnen in Ländern mit größtenteils elfischer Bevölkerung, aber wer einen Menschen sieht, wird zuerst immer von einem Seenbundler ausgehen. Da die Menschen hier von Flüchtlingen aus verschiedensten Regionen im Osten abstammen, zeigt sich eine große Bandbreite an äußeren Merkmalen. Augen-, Haut- und Haarfarben variieren wild und Menschen können von gerade mal anderthalb Meter bis zu ein gutes Stück über zwei Meter groß werden.

Halbelfen aller Couleur

Die zahlreichen elfischen Nationen Keleonidas haben sich rasch mit den neu angekommenen Menschen vermischt und diese mit ihnen, so dass es mittlerweile zahlreiche Nachkommen mit unterschiedlichsten Anteilen beider Spezies gibt. Generell gelten sie als das „Beste beider Welten“ und viele hohe Ämter des Seenbundes werden von Halbelfen bekleidet.

Die Drachenblütigen

Die Drachenblütigen Keleonidas leben recht abgeschieden von den meisten anderen Nationen im Gebirge und haben ihr kulturelles und religiöses Zentrum in einer Region eingerichtet, die hohe vulkanische Aktivität aufweist. Sie verehren ihre göttlichen Drachenahnen, auch wenn diese teils zerstörerisch und bösartig sind und Drachenblütige hingegen Neutralität und Ausgeglichenheit predigen. Ihrer Überzeugung nach sind Drachen eine Rache der Welt und Natur an Sterblichen, die über ihre Maßen hinaus leben und Unheil bringen. Die sicherste Methode, einen teilweisen Weltuntergang durch Feuer, Sturm oder Gift zu vermeiden, ist solche Auswüchse direkt zu entfernen, bevor sie die Aufmerksamkeit der göttlichen Ahnen auf sich ziehen können.

Die Beherrschung der eigenen zerstörerischen Instinkte ist eine Grundlage der drachenblütigen Kultur und damit einher geht eine Ablehnung zu starker Bindungen und Frivolitäten. Drachenblütige legen ihre Eier und übergeben die Jungen an gemeinsam gepflegte und ausgebildete Gelegegruppen und kennen keine Bindung zu biologischen Eltern, sondern zu Lehrmeistern und Pflegern.

Die meisten Drachenblütigen, die ihre Heimat verlassen und zum Beispiel als „Leihgabe“ im Wächterorden dienen, wirken auf andere Spezies und Kulturen sehr religiös, etwas simpel und geradlinig im Denken. Sie wurden (oder werden? Wer weiß … ) in der Kampagne vor allem durch Roghut Sora, Paladin des blauen Gottdrachen, vertreten.

Die Zwergenminen

Zwerge sind in Bingen und Minen zusammengeschlossen, was sich jedoch nur auf die jeweilige Ursprungsmine oder Höhle bezieht, in der ihre „Siedlung“ den Anfang genommen hat. Ursprünglich sollen viele dieser Minen miteinander im Krieg gelegen haben, als Zwerge noch Königshäuser kannten, aber mittlerweile sorgt ein dichtes Netz von Verträgen für Ordnung und rechtmäßige Verteilung von möglichem Siedlungsgrund. Angeführt wird jede Binge von einem Bergmeister oder einer Bergmeisterin. Sie sind für die Einhaltung aller Verträge und die korrekte Nutzung aller Ressourcen zuständig und erscheinen den anderen Nationen oftmals eher wie Notare als wie Herrscher.

Generell legt die zwergische Kultur großen Wert auf Recht, Ordnung, Wahrheit, Ehrlichkeit und das Einhalten von getroffenen Versprechen und Verträgen. Nahezu alles im Leben eins Zwerges ist irgendwo niedergeschrieben und in ein Netzwerk von Verpflichtungen eingebunden.

Die Zwerge beten ein kleines Pantheon von vergöttlichten Metallen an. So ist eine der höchsten Gottheiten das „Lebende Gold“ Kamalah, eine gütige Entität, die Gesundheit und Genuss fördert und es mit Wohlwollen sieht, wenn es allen Zwergen an nichts mangelt.

Vertreter dieser dezentralen, hart arbeitenden und pragmatischen Zwergenbevölkerung ist Kleriker Basaltrius Stahlbrech.

Immernacht, das Reich der Drow

Noch vor ca. tausend Jahren galten die Drow als eine der gefährlichsten Gruppierungen Keleonidas. Unter Leitung ihrer Göttin Llolth und ihrer Priesterinnen waren sie eine Plage für alle Nachbarn, plünderten, mordeten und entführten Opfer in die Sklaverei. Dann jedoch kam es zu einer religiösen und kulturellen Revolution. Eine neue Spinnengottheit, deren Name keinem Außenstehenden verraten wird, nahm sich der Drow an und eröffnete ihnen zahlreiche neue Wege. Dass dies kurz vor einem möglicherweise vernichtenden Schlag durch ein Bündnis nahezu aller anderen Nationen Keleonidas geschah, sorgte sicherlich für die Durchsetzungskraft der Bewegung.

Heute ist die „Lange Reue“ ein fester Teil der Drow-Kultur. Sie gehen mit ihrem Erbe als rücksichtslose Mörder und Kriegsherren bedachtsam um und sehen sich selbst in der Rolle der Wächter, die andere vor ähnlichen Entwicklungen bewahren und einen steten Frieden zwischen den Nationen und Spezies fördern sollen. An der Spitze ihrer Gesellschaft stehen immer noch Frauen – zuvor war das Matriarchat absolut – und dabei vor allem Priesterinnen des Kultes der grauen Spinne. Männer können jedoch inzwischen durchaus hohe Ränge bekleiden, selbst über ihr Liebesleben entscheiden und durchaus auch die Heimat verlassen.

Lorean Mozenrath, wenn auch halb Drow und halb Mensch, dient als Vertreter dieser Kultur (und als genervter Sohn und Neffe überbordender Drow-Matronen).

Himmelskinder: Die Gnome der Steppe

Der größte Teil der gnomischen Einwohner Keleonidas lebt nomadisch in den kühlen Steppenregionen nordöstlich des Seenbundes. Jedes Individuum ist hier Teil von drei bestimmenden Aspekten: Einer Herde, eines Totems und einer Berufung. Als Herde werden Gruppen bezeichnet, die gemeinsam den Büffelherden folgen. Es ist problemlos möglich, die Herde zu wechseln, wenn man dabei die richtigen Etikette beachtet und viele Herde treffen sich regelmäßig an traditionellen Wegkreuzungen oder ziehen gemeinsam an die Grenzen benachbarter Nationen, um Handel zu treiben und ihre Neugierde auszuleben. Ein Totem wird einem Kind in der Regel im dritten Lebensjahr durch Prophezeiung von Herdenältesten zugeteilt und ist von da an Teil seines Namens. Alle Kinder eines Totems gehören damit zu einem übergeordneten „Clan“ und sind einander immer zu Freundlichkeit verpflichtet. Kommt es einmal zu Auseinandersetzungen zwischen Herden, spalten sich diese oft entlang der Grenzen der Totems und zerfallen in gänzlich neu zusammengesetzte, streitende Gruppen. Manche Herden organisieren sich daher so, dass sie möglichst alle demselben Totem folgen.

Die Berufung schließlich beschreibt, welche Aufgabe die Person für eine Herde übernehmen kann, und wird selbst gewählt. Gnome sind extrem stolz auf ihre Berufung, absolut treu gegenüber ihrem Totem und vertrauen ihrer jeweiligen Herde wie andere nur Blutsverwandten.

Vertreterin der Gnome ist N’yssa vom Clan des Adlers, eine Berserkerin, die derzeit den Wächterorden als Herde betrachtet.

Die Häuser der Sonne

Diese hochelfische Nation im Westen des Seenbundes sieht sich selbst als Höhepunkt keleonidischer Kultur. Ihre Angehörigen pflegen alle Tätigkeiten mit großer Achtsamkeit und einem oft befremdlich wirkenden Zeremoniell zu absolvieren, vom Bestellen der Felder über ein gemeinsames Essen bis hin zu politischen Verhandlungen gibt es für alle Angelegenheiten die korrekte Kleidung, Haltung, ein Set von rituellen Gesten und korrekt zu verwendende Formulierungen. Dies soll die Ordnung der Welt aufrechterhalten und jeden Anwender der Denkweise in Harmonie mit dem Universum bringen. Auf Außenstehende wirkt das oftmals befremdlich und unnötig oder gar albern formell.

Die lange Lebensdauer der Hochelfen bei guter Gesundheit und die ihrer Kultur innewohnende Prägung, eine besondere Berufung im Leben zu finden und diese zu perfektionieren, führt dazu, dass aus den Häusern der Sonne einige der wichtigsten Spezialisten für die seltsamsten Felder stammen.

Jeder Angehörige dieser Nation gehört zu einem Haus, was sowohl als Gebäude als auch als eine große Gruppierung von miteinander verbündeten Familien zu verstehen ist. Ihre Nachnamen sind jeweils die des Hauses oder Gebäudes, das als Zentrum der Gemeinschaft gilt, und so treten sehr viele Hochelfen mit dem „Nachnamen“ Turm-des-Morgens auf, die keineswegs tatsächlich nach Definition der meisten anderen Kulturen miteinander verwandt sein müssen.

Akea, das Reich der Untoten Elfen

Nördlich des Seenbundes liegt Akea, laut eigener Aussage die älteste Nation Keleonidas. Dieses Reich schottet sich nach außen stark ab und seine Angehörigen pflegen, unter sich zu bleiben. Es gibt kein Verbot für seine Bürger, das Land zu verlassen, aber sie zeigen sowohl extreme Loyalität gegenüber ihrer Heimat und seinem Herrscherhaus als auch eine fast panische Angst, seine Grenzen zu verlassen.

Die Akeaner sehen es als höchste Ehre, nach dem Tod für den Dienst am Reich wiederbelebt zu werden. Ihre gesamte Elite und ein guter Teil der lokalen und überregionalen Herrscher ist untot. Zu diesem Zweck wurde eine magische Technologie entwickelt, die die Seelen der entsprechenden Personen in Phylakterien bindet und zugleich verhindert, dass sie der Finsternis anheimfallen – dem Übernatürlichen Drang zu Gewalt und Bösartigkeit, der die meisten anderen Untoten so gefährlich macht.

Diese untoten Herrscher werden regelrecht verehrt, verfügen sie doch über immense Erfahrung, die selbst die der meisten lebenden Elfen trotz deren langer Lebensspanne in den Schatten stellt. Das offizielle Staatsoberhaupt ist zwar immer ein lebender Angehöriger – oder eine Angehörige, Akea pflegt eine strikt neutrale Einstellung zu Geschlechtern – des Herrscherhauses tan’Akea aber in dessen Rücken stehen Generationen von Ahnen, die immer noch aktiv ins Geschehen eingreifen können.

Akeaner sehen im Untot auch nichts Unnatürliches, sondern nur ein Werkzeug, um dem Tod die wertvollen Seelen ihres Volkes zu entreißen. Sie feiern die Möglichkeiten ihrer magischen Technologie und hoffen, sich selbst im Leben so verdient zu machen, dass ihnen auch ein Leben nach dem Tod zuteilwird. Auf ihrer Seite der Grenze zum Seenbund stehen tatsächlich Warnschilder, die ausreisende Bürger daran erinnern, dass jenseits des Machtbereichs Akeas der Tod wohl endgültig und unumkehrbar sein wird.

All dies führt zu einer Abschottung und damit zu einem ziemlich einheitlichen Erscheinungsbild der Akeaner, die nur untereinander Bindungen eingehen. Sie sind allesamt recht blass und ungewöhnlich hochgewachsen, alle im Schnitt über zwei Meter groß. Ihre somit in jeder Hinsicht erkennbare „Andersartigkeit“ und die höfliche Weigerung, Spezialisten für den Wächterorden bereitzustellen oder die eigene magische Technologie zu teilen, macht sie nicht zu den größten Sympathieträgern der anderen Nationen

Wir werden weitere Informationen und Bilder zum Setting nachtragen. Darunter Texte über Tilme, Roghuts Paladin-Orden, den Magistrat, Eskil, den Haushälter der Helden und ihre anderen Verbündeten und Gegner.

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https://www.youtube.com/watch?v=CFMlb-ruXJE&t=10s
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https://youtu.be/bCjyawkvRnc
„Fan-Art“ von Schnuffelhasi: Hier werden die Tierbegleiter gemalt.

Pathfinder LPs gemeinsam mit Ulisses

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https://www.youtube.com/watch?v=D8O4yHwPcjo
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https://www.youtube.com/watch?v=8w4shxqHNyY
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https://www.youtube.com/watch?v=lpkpPxbAVgo
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https://www.youtube.com/watch?v=nPpUh98SGZs&t=536s

Brett- und Videospiele auf DnD-Basis (Auswahl)

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https://www.youtube.com/watch?v=tHeKEPKooBw
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https://www.youtube.com/watch?v=20ke45pcX3s